Angst

Es gibt unterschiedliche Formen der Angst. Häufig kommen z. B. soziale Ängste vor. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie die Erwachsenen ziehen sich von sozialen Aktivitäten zurück. Dies kann soweit gehen, dass sie nicht mehr in den Kindergarten, in die Schule oder zur Arbeit gehen, sondern lieber alleine oder mit ihnen bekannten und vertrauten Menschen zusammen sind. Die Gefahr besteht hier u. a. darin, dass die Betroffenen kein soziales Verhalten erlernen und depressives und/oder aggressives Verhalten entstehen kann. Ebenso gibt es eine generalisierte Angst. Diese Angst richtet sich nicht auf etwas Bestimmtes. Hier handelt es sich um eine allgemeine Angst, Sorge bzw. um die Annahme, es könne etwas Schreckliches geschehen, jemand könne sterben, man schaffe alles nicht mehr, etc. Dieses sind nur einige Beispiele der Angst, die unseren Alltag extrem belasten können.


Depressionen

Aktivitäten, die den Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen zuvor Spaß und Freude bereitet haben, werden nicht mehr wahrgenommen. Anstelle dessen ziehen sie sich immer mehr zurück. Häufig sind sie nur alleine in ihrem Zimmer/ihrer Wohnung, grübeln und machen sich negative, selbstkritische Gedanken. Nicht selten kommt es hierbei zu Selbstmordgedanken und -ideen. Sie lassen Eltern, Partner, bisherige gute Freunde etc. nicht mehr an sich heran. Manche Menschen mögen nicht mehr essen, andere wiederum stopfen besonders Süßes in sich hinein. Sie sind mutlos und können nicht mehr Freude oder Genuss empfinden. Letztendlich kann ein solcher Zustand lebensbedrohlich sein und/oder zur Schul-/Berufsunfähigkeit führen.


Essstörungen

Nicht wenige Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene haben schlechte Essgewohnheiten bzw. sogar Essprobleme: Manche essen zu viel oder zu Kalorienreiches, andere wiederum essen nur sehr wenig, entwickeln sogar Angst vor dem Essen. Einige versuchen alles Mögliche, um extrem schlank und dünn zu sein, andere wiederum haben Fressattacken und erbrechen anschließend. Das Leben engt sie zunehmend ein. Die Gedanken kreisen nur noch um das Essen sowie den Körper: Wie viele Kalorien kann ich wann zu mir nehmen? Was haben die Anderen gegessen? Ist mein Körper zu dick? Wie finden mich die Anderen? Zu den häufigsten Essstörungen gehören Adipositas: übermäßiges Essen und Übergewicht, Anorexie: Magersucht und Bulimie: Ess- und Brechanfälle.